Deutsch

Noten lesen

Klaviernoten lesen

Zwei Systeme, ein Angelpunkt: das mittlere C. Zu jeder Note die Taste — rechte Hand im Violinschlüssel, linke im Bassschlüssel, mit Bild und Klaviatur.

Klaviernoten stehen auf zwei Systemen übereinander: oben, was die rechte Hand spielt, unten, was die linke spielt. Wer weiß, wo das mittlere C liegt, findet von dort aus jede Note. Mehr ist die Regel nicht — alles Weitere ist Übung.

Zwei Systeme, eine Klammer

Oben das System mit dem Violinschlüssel für die rechte Hand, unten das mit dem Bassschlüssel für die linke. Die geschweifte Klammer links heißt Akkolade; sie sagt, dass beide Systeme zusammengehören und gleichzeitig gespielt werden. Gelesen wird trotzdem wie immer: von links nach rechts, beide Zeilen auf einmal.

Engraved by Verovio 6.3.0-425dd7b

Das mittlere C ist der Angelpunkt

Zwischen den beiden Systemen liegt ein Ton, der zu beiden gehört: das mittlere C, ungefähr in der Mitte der Klaviatur. Im Violinschlüssel steht es auf einer kurzen Hilfslinie unter dem System, im Bassschlüssel auf einer Hilfslinie über dem System. Zweimal geschrieben, einmal gespielt — dieselbe Taste.

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Violinschlüsseleine Hilfslinie unter dem System
Engraved by Verovio 6.3.0-425dd7b
Bassschlüsseleine Hilfslinie über dem System

Von der Note zur Taste

Rechte Hand: Violinschlüssel

Die rechte Hand spielt meistens das obere System. Sie beginnt beim mittleren C und geht eine Oktave aufwärts. Unter jeder Note steht die Taste, auf der sie liegt.

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C4
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D4
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E4
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F4
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G4
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A4
Engraved by Verovio 6.3.0-425dd7b
H4
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C5

Linke Hand: Bassschlüssel

Die linke Hand spielt das untere System. Sie beginnt eine Oktave tiefer und endet beim mittleren C — dort, wo die rechte Hand anfängt.

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C3
Engraved by Verovio 6.3.0-425dd7b
D3
Engraved by Verovio 6.3.0-425dd7b
E3
Engraved by Verovio 6.3.0-425dd7b
F3
Engraved by Verovio 6.3.0-425dd7b
G3
Engraved by Verovio 6.3.0-425dd7b
A3
Engraved by Verovio 6.3.0-425dd7b
H3
Engraved by Verovio 6.3.0-425dd7b
C4

Über und unter dem System geht es weiter

Fünf Linien reichen für gut zwei Oktaven, mehr nicht. Was darüber oder darunter liegt, bekommt Hilfslinien: kurze Striche, die nur für diese eine Note gezeichnet werden. Sie zählen weiter wie die Linien des Systems — eine Hilfslinie unter dem Violinschlüssel ist das mittlere C, zwei sind das A darunter. Im Bassschlüssel geht es nach oben genauso weiter.

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C4eine Hilfslinie unter dem System
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A3zwei Hilfslinien darunter
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A5eine Hilfslinie über dem System
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C6zwei Hilfslinien darüber

Der Übeweg

  1. Die Zeichen lernen. Erst die beiden Schlüssel: Violinschlüssel und Bassschlüssel, jeweils mit allen neun Stellen des Systems.
  2. Die Dauer dazunehmen. Welche Note wie lang klingt, steht bei den Notenwerten; wie sie sich zum Takt fügen, bei den Taktarten.
  3. Ausprobieren. Die Klaviatur zum Anklicken spielt jeden Ton, den man sucht — ohne Instrument im Raum.
  4. Ein Stück spielen. Die leichten Klavierstücke stehen nach Schwierigkeit geordnet, mit Noten und Klang.
  5. Selbst schreiben. Leeres Notenpapier mit Akkoladen gibt es hier als PDF; Akkorde für beide Hände stehen bei den Klavierakkorden.

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Alle Töne auf dieser Seite sind gerechnet, nicht abgetippt — nach der Skalenregel, die auch bestimmt, dass Fis-Dur ein Eis hat und kein F.