Gitarre lernen: der Weg
Stimmen, die Töne auf dem Hals, acht offene Griffe, Wechseln im Takt, das erste Lied — jede Station eine Seite zum Anhören, Nachschlagen und Mitspielen.
Gitarre lernt man nicht durch Lesen, sondern durch Greifen — aber in welcher Reihenfolge? Hier steht, was zuerst kommt und warum: jede Station baut auf der davor auf, und keine braucht mehr als ein paar Minuten am Tag.
Der Weg
- 1Gitarre stimmenVor jedem Spielen. Das Stimmgerät zeigt, welche Saite gemeint ist — E A D G H E.
- 2Das GriffbrettLeere Saiten, der fünfte Bund, der zwölfte — vier Regeln, dann findet man jeden Ton.
- 3Die ersten AkkordeAcht offene Griffe, nach Mühe und Gebrauch gewählt. Einer nach dem anderen, erst sauber, dann schnell.
- 4MetronomZwei Griffe, ein Metronom auf 60: Wechsel auf jede Eins. Schneller erst, wenn kein Ton mehr schnarrt.
- 5Das erste LiedLieder mit zwei oder drei offenen Akkorden, Kapo-Lage gerechnet — mit Noten, Text und Klang.
- 6AkkordfolgenDie vier Akkorde, aus denen tausend Lieder gebaut sind — und warum sie in jeder Tonart dieselben sind.
- 7BarréWarum F schwer ist, und welche Griffe es leichter machen, bis der Finger die Kraft hat.
- 8Noten lesen lernenDie fünf Linien und die Namen der Töne — irgendwann reicht die Tabulatur nicht mehr.
- 9Tabulatur lesenSechs Linien, sechs Saiten, die Zahl ist der Bund. So sind die meisten Gitarrennoten im Netz geschrieben.
Von oben nach unten, aber ohne Eile: eine Station ist erst fertig, wenn sie ohne Nachdenken geht. Wer schon spielt, sucht sich die Stelle, an der es hakt.
Und dann
Danach hilft ein Lehrer mehr als jede Seite — für die Haltung, die Hand, den Klang. Was hier steht, nimmt ihm die Theorie ab, nicht die Stunde.
Mit Anotona geht das automatisch
Fotografiere ein Notenblatt oder spiel die Melodie vor — Anotona erkennt die Tonart, setzt die Noten und transponiert sie in jede andere. Kostenlos.
Anotona ansehenAlle Töne auf dieser Seite sind gerechnet, nicht abgetippt — nach der Skalenregel, die auch bestimmt, dass Fis-Dur ein Eis hat und kein F.